Christian - Durch Zufall in den Model-Olymp

„Ich sehe nicht nur gut aus, ich habe auch Köpfchen!“. Und damit will es Christian in die erste Liga der Modelbranche schaffen. Das Zeug dazu hat er. Denn der 26-Jährige hat nicht nur Power, Ausstrahlung und einen unbändigen Ehrgeiz – er hat auch ein abgeschlossenes BWL-Studium. Zum Modeln kam Christian rein zufällig. Der Hannoveraner wurde von einem Fotografen entdeckt und prompt bei Deutschlands erfolgreichster Männeragentur unter Vertrag genommen.
Dabei hatte er mit der Modelbranche eigentlich nichts am Hut. Als Kind träumte Christian immer davon, professioneller Springreiter zu werden. Oder als James Bond die Welt zu retten. Am Ende entschied sich Christian für ein Studium zum Betriebswirt, um damit eine große Karriere in der Versicherungsbranche zu starten. Das daraus nichts wurde, verdankt er seinem Ausbilder, der ihn für ein paar Probeaufnahmen vor die Kamera stellte. Christian machte das so gut, dass er gleich unter Vertrag genommen wurde. Sehr zum Missfallen seiner Mutter. Die wollte, dass ihr Junge „was anständiges und bodenständiges“ macht. Christians Vater hingegen ermutigte seinen Sohn zum Model-Dasein. Mit Erfolg.
Heute kann sich der körperbewusste Betriebswirt einen Alltag im Büro gar nicht mehr vorstellen. Vom konservativen Versicherungskaufmann zum Model, das die Welt bereist. Dass hätte Christian noch vor zwei Jahren selbst nicht geglaubt. Mittlerweile jobbt der 26-Jährige mit den blaugrünen Augen in den Modelmetropolen wie Mailand, Kapstadt, Paris und London.
Die wenige Zeit, die Christian zum Relaxen hat, verbringt er am liebsten in seinem Appartement auf Mallorca. Oder bei seinen Eltern in Deutschland. Hier lässt er sich gerne verwöhnen, eine eigene Wohnung in Deutschland lohnt sich für den 26-Jährigen nicht: „Ich reise so viel, da brauche ich nicht zwei Wohnungen. Mein Appartement auf Mallorca reicht vollkommen. Und wenn ich bei meinen Eltern in der Heimat bin, ist es für mich immer wie Kurzurlaub.“
Christian will nach ganz oben. Und er ist auf dem besten Weg dahin. Er träumt von einem Haus am Strand, mit Pool, einem schicken Sportwagen und davon, auch den asiatischen Markt zu erobern. Demnächst geht es für ihn nach Seoul (Südkorea) – natürlich wieder begleitet von „Auf und davon“.